Irgendwie beruhigend!
Heute habe ich gesehen, dass ein Unterschied bei Wiki bezüglich gesichteter/nicht gesichteter Beiträge gibt (ab 06.Mai 2008). Das hat mich irgendwie beruhigt. Nachdem es doch recht einfach ist, Artikel zu ergänzen und zu verändern, muss man nur in einem ungünstigen Zeitpunkt auf eine Seite kommen und bekommt inkorrekte Informationen! Dieses "Qualitätsmerkmal" eines Artikels, macht es wieder einfacher, an die Information von Wiki zu glauben. Das Vertrauen war schon ein wenig erschüttert, auch wenn ich jetzt gelernt habe, mir Versionen, ihre Unterschiede und ähnliches anzusehen und so besser abzuschätzen, wie genau geprüft die Infos sind. Darüber machen sich viele Wiki-Leser vermutlich (genau, wie ich vor diesem Experiment!) keine Gedanken. Damit haben sich Unwohlsein, Kopfmachen und Trauen schließlich doch gelohnt, da mir die Qualität der Information jetzt besser bewußt ist.
mumo_ama - 7. Mai, 20:54
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medienkompetenz - 8. Mai, 10:17
Schöner Lerneffekt
Na dann hat sich das intensive Auseinandersetzen mit der Wikipedia aus der Autorensicht ja gelohnt:-)
Diesen Scharfsinn sollte man aber auch bei anderen Informationsquellen an den Tag legen, zB Tagesschau, Spiegel und mit anderen "subjektiven" Informationsquellen wie z.B. Journalistenblogs (Nachdenkseiten, Bildblog) vergleichen.
mfg
Andreas Wittke
Diesen Scharfsinn sollte man aber auch bei anderen Informationsquellen an den Tag legen, zB Tagesschau, Spiegel und mit anderen "subjektiven" Informationsquellen wie z.B. Journalistenblogs (Nachdenkseiten, Bildblog) vergleichen.
mfg
Andreas Wittke
mumo_ama - 10. Mai, 17:45
Das auch die Tagesschau ein sehr selektiver Informationslieferant ist, kann man deutlich sehen, wenn man mal anderssprachige Nachrichten schaut. (mach ich ab und zu, um das Engliche nicht vollkommen zu verlernen). Auch das Papier sehr geduldig ist, wird hier von klein auf gelehrt. Das mit den Blogs ist sicher ein interessanter Hinweis.
Irgendwo muss man sich aber im täglichen Leben mit Informationsquellen zufrieden geben und entscheiden, dass man nicht alles hinterfragen kann. Skeptisch an gehörte, gelesene und erzählte Dinge heranzugehen, halte ich aber trotzdem für wichtig. Auch im täglichen Leben.
Irgendwo muss man sich aber im täglichen Leben mit Informationsquellen zufrieden geben und entscheiden, dass man nicht alles hinterfragen kann. Skeptisch an gehörte, gelesene und erzählte Dinge heranzugehen, halte ich aber trotzdem für wichtig. Auch im täglichen Leben.
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